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Pressemeldung September 2010


Modernste Technik für das Bühler Wasser

Freie Wähler informieren sich am Immenstein über die neue Quellwasseraufbereitungsanlage der Stadtwerke

Eine der modernsten Quellwasseraufbereitungsanlagen der Stadtwerke Bühl wurde am Immenstein fertiggestellt. Der Neusatzer Ortsvorsteher Werner Braun, Mitglieder der Freien Wählergemeinschaft mit der Vorsitzenden Brigitte Reith und interessierte Bürger besichtigten jetzt das kleine Wunderwerk der Technik am Immenstein. Alle waren faszinierte, wie mit neuester Technik das wertvolle Gut Wasser für Bühls Bürger aufbereitet wird.

1,4 Millionen Euro hat die Quellwasseraufbereitungsanlage Immenstein, die aus dem Quellgebiet des Kappler Waldes gespeist wird, gekostet. Sie liefert zusammen mit den Quellwasserfassungen Grunmatt und Frankenbach 800 000 Kubikmeter Quellwasser jährlich. Der Geschäftsführer der Stadtwerke Bühl Rüdiger Höche, erläuterte Bühls Wasserversorgung im Detail.

Die Quellwasseraufbereitungsanlage Immenstein gehört zu den elf Hochbehältern und drei Druckpumepenwerken mit über 17 Druckzonen, die die Große Kreisstadt Bühl mit Stadtteilen sowie die Nachbargemeinden mit Trinkwasser versorgen. 1,8 Millionen Kubikmeter Trinkwasser /Quellwasser, Mischwaser und Grundwasser) verteilen die Stadtwerke jährlich an die Verbraucher in Bühl. Weitere 2,2 Millionen Kubikmeter gehen an Mitglieder des Zweckverbandes. Die gerade in Probebetrieb genommene Quellwasseraufbereitungsanlage Immenstein erhielt die neueste Filtertechnik, so dass auch bei Starkregen garantiert ist, dass nur einwandfreies Trinkwasser in die Reservebecken fließt. Für diese moderne Anlage entschieden sich die Stadtwerke 2009, aufgebaut auf einem Konzept von 2003, das für die Zukunft der Wasserversorgung der Stadt Bühl eine nachhaltige Nutzung der Quellen aus dem Kappler Wald vorsieht. Mit der Erfahrung, dass der Wald eine Schutz- und Filterwirkung für wertvolles Wasser hat, und der Erkenntnis, dassSturm Lothar dieses empfindliche Ökosystem durch Vernichtung von großen Waldflächen gestprt hat, entschied man sich damals, eine innovative Technik für die Aufbereitung von Bühls Wasser einzusetzen.

In der in zwei Stockwerken in das Erdreich eingelassenen Quellwasseraufbereitungsanlage Immenstein wurde diese Technik verwiklicht. In einem ausgeklügelten computergesteuerten Filtriersysteem werden dort 40 Kubikmeter Wasser pro Stunde zweimal filtriert. Die Einlaufbecken der Aufbereitungsanlage sind mit blauen Polyethylen-Kunststoffplatten in einem modernen Klicksystemverfahren ausgekleidet, so dass die Betonwände vom aggressiven ungefilterten Quellwasser nicht geschädigt werden können. Das Filter-, Spül- und Druckleitungssystem ist computerüberwacht und computergesteuert und kann sowohl vor Ort über einen Touch-Screen-Bildschirm als auch online direkt von den Stadtwerken aus gesteuert werden. Kleine Stärfälle können direkt von der Zentrale aus beseitigt werden. Erst bei größeren Fehlern muss das Technikerteam ausrücken. Die gesamte Anlage ist innen wie außen videoüberwacht und alarmgesichert. Für die Zikunft will man in der Quellwasserafubereitungsanlage Immenstein auch Strom aus dem fließenden Quellwasser erzeugen.

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